Schulprogramm

(Stand 20.10.2013)

Kurzinformation für Eltern und Schüler/innen


Schuleingang Inhalt:
Kein Ei gleicht dem anderen
Vorbemerkungen
Erprobungsstufe
Soziales Lernen
Das Lernen lernen
Berufsvorbereitung
Lernpartnerschaft
Eigenverantwortlichkeit | Lern- und Förderprogramm | Umwelt
Beratung | Projekte



Ei

KEIN EI GLEICHT DEM ANDEREN.
Auch wenn es auf den ersten Blick anders aussieht: Schulen unterscheiden sich. Im Standort, in der Ausstattung, in den Menschen, den Lehrenden wie den Lernenden. Deshalb brauchen Schulen Konzepte, die auf ihre jeweilige Eigenart zugeschnitten sind. Kaplan-Kellermann hat ein solches Konzept, festgeschrieben im Programm unserer Schule.

Darin findet sich Vieles und Gutes, was man auch von anderen Realschulen kennt. Aber auch Schwerpunkte und Angebote, die darüber hinausgehen, die eben "typisch Kellermann" sind. Wie zum Beispiel unser Bemühen, unseren Anfängern den Einstieg in die neue Schulform zu erleichtern, indem sie bei uns das Lernen lernen und wir sie so behutsam auf ihre eigenen Füße stellen. Oder unser Bestreben, über Fakten und Zahlen nicht zu vergessen, dass Menschen in Gemeinschaften leben, die jungen aber Rat und Hilfe brauchen, um dort ihre Rolle zu finden.

Es lohnt sich also, "seine" Schule etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn nicht alles ist so gleich, wie es bei flüchtiger Betrachtung den Anschein hat.

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VORBEMERKUNGEN
Der Umgang mit der Revision und Evaluation des Schulprogramms in den vergangenen Jahren hat gezeigt, dass es den Charakter eines Grundlagenpapiers hat, sozusagen einer Verfassung entspricht, die anschließend im Detail entfaltet werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, die Grundausrichtung des Schullebens den jeweiligen aktuellen Gegebenheiten entsprechend zu verwirklichen.

In diesem Sinne entwickelt die Schule besonders im Rahmen der Mitwirkungsorgane Vorhaben zur Ergänzung und Erweiterung der Inhalte des Schulprogramms, evaluiert sie und passt sie entsprechend den Evaluationsergebnissen an oder verwirft sie.

In den letzten Jahren entwickelte sich unsere Schule zu einer Nationalparkschule, indem viele Unterrichtsinhalte auf diese Thematik hin ausgerichtet wurde. Die durchgeführten Projekte in den Klassen und Differenizerungskursen führten schließlich zur Zertifizierung der Kaplan-Kellermann-Realschule zur "Nationalparkschule"! Selbstverständlich sind die schulinternen Lehrpläne ein wichtiger Bestandteil im Ausführungsteil des Schulprogramms. Angesichts der neuen Kernlehrpläne und der seit 2005 geltenden neuen Stundentafel müssen sie zum Teil unter Beteiligung der Mitwirkungsorgane und unter Berücksichtigung des übrigen Schulprogramms angepasst werden.

Das neue Schulprogramm ist daher in den Grundlagenteil, die programmatische Verfassung der Schule, und den Anhang, den Ausführungsteil, gegliedert. Der Grundlagenteil ist auch der Teil, der für die Veröffentlichung bestimmt ist und weniger der Veränderung unterworfen werden soll. Der Ausführungsteil hingegen wird den Erfordernissen des Alltags und der Bewährung unterworfen.

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ERPROBUNGSSTUFE
Wir wollen den Schüler/innen den Übergang von der Grundschule zur Realschule erleichtern durch:
Pfeil rechtsden Tag der "Offenen Tür"
Pfeil rechtsden Kennenlernnachmittag
Pfeil rechtsdie Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Pfeil rechtsBetreuung durch Paten

Pfeil rechtsdas Einüben von Lern- und Arbeitstechniken als fester Bestandteil der Stundentafel, im Fachunterricht, in der Freiarbeit und an Projekttagen
Pfeil rechtsdie Beratung und Begleitung durch Klassenlehrer/in, Schulleitung, Beratungslehrer/in
Pfeil rechtsdie Förderung der sozialen Kompetenz
Pfeil rechtsdie Förderung der Lesekompetenz

SOZIALES LERNEN
Ein Erziehungsziel der Schule ist es, die Schüler/innen in die Lage zu versetzen, sich soziale Kompetenz anzueignen und zu trainieren durch:
Pfeil rechtsdie Stärkung des Selbstbewusstseins
Pfeil rechtsdie Förderung einer Streitkultur
Pfeil rechtsdie Entwicklung von Empathie/Einfühlungsvermögen
Pfeil rechtsdie Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen (Teamfähigkeit)
Pfeil rechtsdie Übernahme von Verantwortung für sich und andere
Pfeil rechtsdas Trainieren von Gesprächs- und Kommunikationstechniken

DAS LERNEN LERNEN
Durch systematisches Einü¼ben von Lern- und Arbeitstechniken sollen die Schüler/innen zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten befähigt werden; dazu gehören:
Pfeil rechtsdie Vermittlung von Lerntipps und Lernstrategien
Pfeil rechtsdas Beherrschen verschiedener Methoden der Informationsbeschaffung und des Informationsaustausches
Pfeil rechtsdie Präsentation von Arbeitsergebnissen

BERUFSVORBEREITUNG
Die Vorbereitung auf die berufliche Zukunft erfolgt verstärkt in den Klassen 8 bis 10 unter anderem durch:
Pfeil rechtsdie Berufsfelderkundung in der Klasse 8
Pfeil rechtsdie Berufswahlorientierung in der Klasse 9 (Schwerpunktfach Politik)
Pfeil rechtsdas Betriebspraktikum in der Klasse 9
Pfeil rechtsden Besuch des Berufsinformationszentrums
Pfeil rechtsBeratungsgespräche
Pfeil rechtsdie Einzelberatung durch Mitarbeiter des Arbeitsamtes

LERNPARTNERSCHAFT
Die Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Euskirchen hat, unterstützt durch das Büro für Lernpartnerschaften, aus der Berufswahlvorbereitung zu einer formellen Lernpartnerschaft geführt. Sie soll helfen, die Kooperation auszuweiten und zu vertiefen. Über das Feld der Berufswahlvorbereitung hinaus findet diese Öffnung von Schule ihren Ausdruck in der praxisbezogenen Unterstützung besonders bei wirtschaftlichen Themen der gesellschaftswissen-schaftlichen Fä¤cher. Auch seit Jahren besteht eine Lernpartnerschaft zwischen der KKR und dem IT-Unternehmen CDE. Neben Betriebspraktika unterstützt die Firma unsere Schüler auf dem Weg ins Berufsleben durch Beratung ebenso wie technologischer Hilfe im Informatikbereich.

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EIGENVERANTWORTLICHKEIT
Gerade bei dem Erziehungsziel Eigenverantwortlichkeit sehen wir eine besonders hohe Wirksamkeit durch die Anwendung im Alltag. Aus diesem Grunde entwickeln und fördern wir die verantwortliche Beteiligung der Schüler am Schulleben. Dies beginnt bei der Mithilfe von Schülern bei der Pausenaufsicht, die Streitschlichtung gehört dazu wie die PC-Paten, die die Terminals in den Klassenräumen betreuen. Seit einigen Jahren werden die Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 und 6 durch ältere Schülerinnen und Schüler als Klassenpaten unterstützt. Die Aktion "Schüler fördern Schüler" ist eine weitere Aktivität, ebenso die Betreuung der Schülerbibliothek. Schüler der oberen Klassen haben sich an der Renovierung von Klassenräumen beteiligt. Neu in diesem Feld ist der Schulsanitätsdienst.

LERN- UND FÖRDERPROGRAMM
Das Lern- und Förderprogramm der Schule steht zu einem Teil in enger Verbindung mit dem Schwerpunkt Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler. Es konkretisiert sich in einem Ergänzungsangebot "Schüler fördern Schüler": Schüler der Klassen 9 und 10 geben, von Lehrkräften unterstützt, Schülern der Klassen 5 und 6 gezielt Hilfe bei der Hausaufgabe. Eine weitere Förderung findet für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 in der Weise statt, dass alle Schüler einer Jahrgangsstunde ein Mal pro Woche sich nach Fördernotwendigkeit zu einem Fachlehrer begeben. In dann deutlich kleineren Lerngruppen wird so eine individuelle Förderung möglich. Aber auch gute Schüler finden hier ihre Möglichkeiten durch einen Tutoreinsatz.

UMWELT
Die Verantwortung für unser Leben und das künftiger Generationen erfordert es, die Schüler/innen zu einem sorgsamen Umgang mit unserer Natur anzuleiten, dies geschieht besonders durch:
Pfeil rechtsdie Anleitung zu Energiesparmaßnahmen
Pfeil rechtsdie Abfallvermeidung
Pfeil rechtsdie Mülltrennung
BERATUNG
Die Beratung der Schüler/innen und der Eltern ist Aufgabe aller Lehrkräfte dieser Schule. Die Schwerpunkte der Beratung sind:
Pfeil rechtsdie individuelle Schullaufbahn
Pfeil rechtsdie Erprobungsstufe
Pfeil rechtsdie berufliche Zukunft
Pfeil rechtsdie Mediation (Streitschlichtung)
Pfeil rechtsdie Lernschwierigkeiten

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